Frist für die Beantragung der Anerkennungsleistung für ehemalige sowjetische Kriegsgefangene

Auf Beschluss des Bundestags vom 21.05.2015 sollen ehemalige sowjetische Kriegsgefangene eine symbolische finanzielle Anerkennungsleistung erhalten.

Angehörige der sowjetischen Streitkräfte, die während des Zweiten Weltkrieges in der Zeit vom 22. Juni 1941 bis 8. Mai 1945 als Kriegsgefangene in deutschem Gewahrsam waren, können eine einmalige Leistung in Höhe von 2.500 € beantragen. Auf die Leistung besteht kein Rechtsanspruch, sie ist nicht übertragbar und nicht vererblich.

Die Botschaft weist darauf hin, dass die Frist für die Beantragung dieser Anerkennungsleistung am 30. September 2017 endet. Der Antrag kann schriftlich beim Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen, DGZ Ring 12, 13086 Berlin, gestellt werden.

Einzelheiten zum Verfahren und die Antragsformulare in deutscher, englischer und russischer Sprache sind auf der Internetseite des Bundesamts für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen erhältlich:   

http://www.badv.bund.de/DE/OffeneVermoegensfragen/AnerkennungsleistungSowjetischeKriegsgefangene/start.html