Volkstrauertag 2017

Bild vergrößern Wie in jedem November gedenkt die Deutsche Botschaft Eriwan am Volkstrauertag der Toten der beiden Weltkriege und darüber hinaus der Opfer von Gewalt und Krieg an Kinder, Frauen und Männer aller Völker. Die Gedenkstunde fand zusammen mit der Rumänischen Botschaft am 19. November auf dem Friedhof der deutschen und rumänischen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkriegs in Eriwan (Ortsteil Kanaker) statt. Botschafter Matthias Kiesler sagte in seiner Ansprache: "Er ist zunächst vor allem ein Tag der Trauer, aber auch ein Tag der Mahnung zu Versöhnung, Verständigung und Frieden."

Der Volkstrauertag wurde in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg zum Gedenken an die Kriegstoten des Ersten Weltkrieges eingeführt – auf Anregung des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Heute betreut der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge weltweit in 45 Ländern mehr als 800 Kriegsgräberstätten und Kriegsgefangenenfriedhöfen mit über 2,5 Millionen Toten, um ihnen ein würdiges Gedenken zu schaffen.