Die Bundesrepublik Deutschland fördert Armenien mit weiteren 54 Millionen EUR. Zudem partizipiert Armenien an Regionalvorhaben im Wert von 22 Millionen EUR.

Bild vergrößern Am 22. November 2016 unterzeichneten der Stellvertretende Minister für Finanzen von Armenien, Armen Hayrapetyan, und der Referent für den Südkaukasus im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Johannes Dopffel, das Ergebnisprotokoll der bilateralen Regierungskonsultationen zur entwicklungspolitischen Zusammenarbeit. Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Matthias Kiesler, lobte in seiner Eröffnungsrede zu Beginn der Konsultationen die gute Zusammenarbeit zwischen Armenien und Deutschland. „Ein Markenzeichen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist die Partnerorientierung. Auch deshalb sind unsere gemeinsamen Projekte so erfolgreich.“, so Botschafter Kiesler.

Für die bilaterale Finanzielle Zusammenarbeit über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurden Darlehen und Zuschüsse in Höhe von 54,4 Millionen Euro vereinbart. Mit den Mitteln wird die Bundesregierung Programme des „German-Armenian Fund“ (GAF) zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung (36,1 Millionen Euro) finanzieren und die Einführung eines Agrarversicherungssystems (5,3 Millionen Euro) fördern. Im Bereich der kommunalen Infrastruktur werden 8,3 Millionen Euro für die Abfallversorgung in der Region Lori, 2 Millionen Euro für die Stärkung des Wassersektors und 2,7 Millionen Euro für das integrierte Wasserressourcenmanagement des Akhouryan-Flusses  verwendet.

Darüber wird die deutsche Bundesregierung, 22 Millionen Euro für regionale Vorhaben im Rahmen der Kaukasusinitiative der Bundesregierung bereitstellen. Von diesen entfallen 21 Millionen Euro auf die Technische Zusammenarbeit und 1 Million Euro auf Regionalprojekte der Finanziellen Zusammenarbeit.

Die laufenden regionalen Projekte der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit  (GIZ) im Bereich Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, Energie und Umwelt sowie Demokratie, Kommunalentwicklung und Rechtsstaatlichkeit werden fortgeführt.