Wirtschaft

Der bilaterale Handel ist ein belebendes Element in den deutsch-armenischen Beziehungen. Regelmäßig reisen Delegationen deutscher Unternehmer nach Armenien und knüpfen neue Kontakte. Während Deutschland vor allem Fertiggüter wie Kraftfahrzeuge, Maschinen, Chemikalien und Elektrotechnik liefert, werden aus Armenien vornehmlich Rohstoffe wie Eisen, Stahl und andere Metalle importiert. 2009 betrug das bilaterale Handelsvolumen etwa 224,5 Millionen Euro.



Deutschland engagiert sich in vielfältiger Weise im Bereich der wirtschaftlichen Zusammenarbeit - es gibt Projekte im Rahmen der Finanziellen Zusammenarbeit (FZ, verantwortlich: KfW Entwicklungsbank) und der Technischen Zusammenarbeit (TZ, verantwortlich: Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), die von durch InWent durchgeführte Vorhaben ergänzt werden. Es sind außerdem fünf FachberaterInnen des Centrums für Internationale Migration und Entwicklung (CIM) vor Ort. Kleinstmaßnahmen der Botschaft ergänzen dieses Angebot. Insgesamt hat Deutschland für die Jahre 2009-2010 bis zu 105,5 Millionen Euro für die bilaterale fnanzielle Zusammenarbeit zugesagt.



Die Projekte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit umfassen eine Bandbreite von Bereichen von Rechtsreformen und Regionalentwicklung über Naturschutz, den Energiesektor, Bildung und Armutsminderung bis hin zur Entwicklung des Privat- und Finanzsektors sowie des Gesundheitswesens. Die Botschaft agiert als Mittler zwischen den Gebern, den Durchführungsorganisationen sowie den Empfängern und Behörden in Armenien.



Deutsche Unternehmen, die sich in Armenien engagieren wollen, werden beim Aufbau der Geschäftsbeziehungen unterstützt. Gleichzeitig ist der Wirtschaftsstandort Deutschland auch für armenische Unternehmer attraktiv. Mit exzellenter Forschung und Technologie wirbt Deutschland für Investitionen.









Wirtschaft