Fragen von Einladern

1. Warum hat der Antragsteller den Einlader gebeten, die Botschaft anzurufen?

Fragen im Visumverfahren klärt die Botschaft mit dem Antragsteller - Ihrem Gast.

Wenn wir Fragen an den Gastgeber haben, kontaktieren wir ihn selbst. Wir bitten keinen Antragsteller, seinen Gastgeber zu veranlassen, uns anzurufen.

Aufgrund der großen Zahl ihrer Kunden und wegen des Datenschutzes kann die Botschaft Rückfragen von Gastgebern, insbesondere am Telefon, nicht beantworten.

Schriftliche Anfragen (gern auch per Mail an visa[at]eriw.diplo.de) können bei Vorlage einer Vollmacht Ihres Gastes, dass wir Ihnen Auskunft geben dürfen, beantwortet werden. Am besten übersenden Sie diese Vollmacht gemeinsam mit Ihrem Auskunftsersuchen/der Remonstration. Schauen Sie hierzu auch bitte auf unseren Beitrag zur Remonstration.

Die Botschaft dankt für Ihr Verständnis.

2. Wir sind ein Unternehmen und möchten uns für einen Gast verpflichten, wie geht das?

In der Regel akzeptieren wir eine schriftliche Einladung von Kapitalgesellschaften mit einem Stammkapital von mindestens 25.000 Euro problemlos.

Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften mit einem Stammkapital unter 25.000 Euro wenden sich bitte an die zuständige Ausländerbehörde und geben dort eine formelle Verpflichtungserklärung ab, oder aber Ihr Gast weist eigene finanzielle Mittel nach.

Bitte schreiben Sie in Ihre Einladungen sinngemäß "... verpflichten wir uns die Kosten nach §§ 66 - 68 Aufenthaltsgesetz zu übernehmen ...".

Häufig muss die Botschaft Einladungen zurückweisen, in denen steht, dass man "... vom Inhalt der §§ 66 - 68 AufenthG Kenntnis (genommen) habe ..." oder "... den Inhalt der §§ 66 - 68 AufenthG kennt und bestätigt ..." - es versteht sich von selbst, dass die Botschaft derartige Einladungen nicht akzeptieren kann.

3. Unser Unternehmen hat schon mehrfach Kunden eingeladen und ist bei Ihnen bekannt. Warum müssen wir bei jeder Visumsbeantragung alle Unterlagen zu unserer finanziellen Leistungsfähigkeit erneut vorlegen?

Aufgrund der bestehenden Vorschriften darf die Botschaft keine Speicherungen zu den Gastgebern vornehmen. Die von Ihnen bei einer vorherigen Einladung eines Kunden vorgelegten Unterlagen werden an der Botschaft in dem jeweiligen Visumantrag und nicht nach Firmen sortiert verwahrt. Sie müssen deshalb für jeden Kunden gesondert eingereicht werden.

Die Botschaft dankt für Ihr Verständnis.

4. Was sollen wir machen, wenn z.B. in der Verpflichtungserklärung ein Name falsch geschrieben ist?

Solange die Identität des Eingeladenen und Einladers zweifelsfrei feststellbar ist, führt eine abweichende Schreibweise des Namens von der im Pass nicht zur Zurückweisung der Verpflichtungserklärung.

5. Wo sind die weiteren Unterlagen, die ich für meinen Gast schon vor Wochen an die Botschaft übersandt habe?

Bitte übersenden Sie alle Unterlagen direkt an den Gast und nicht an die Botschaft. Die Antragsteller haben die von Ihnen erbetenen Unterlagen selbst und zusammen mit den anderen Dokumenten bei Antragstellung vorzulegen.

Die Botschaft Eriwan erhält jede Woche von mehreren hundert Visaantragstellern Besuch. Eine Verteilung von unaufgefordert übersandten Dokumenten kann durch die Botschaft deshalb nicht sichergestellt werden. Die Botschaft dankt für Ihr Verständnis.

FAQ Einlader

Aufenthaltsgesetz - §§ 66 - 68

Ausländerrecht

 

Merkblätter und Informationen für ein Schengenvisum

Schengener Staaten

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen für die Beantragung von Schengenvisa zum herunterladen: